Wie ein Zigeuner

(Projekt "Z")

Im Frühling 2005 hatte ich Gelegenheit, zwei außergewöhnliche Menschen zu erleben. Sie besitzen beide die Gabe, die Herzen der Menschen zu öffnen. Der eine, Bruno Würtenberger schafft dies mit einer beeindruckenden Weise im Umgang mit Worten - und das auf eine sehr humorvolle Art.

Der andere ist ein bekannter, mehrfach ausgezeichneter Sänger und hat Österreich schon einmal beim Eurovisions Songcontest vertreten. Sein "richtiger" Name ist Michael Scheickl, bekannt auch als ehemaliges "Duo Mess" zusammen mit seiner Ex-Frau Elisabeth Engstler.

Mittlerweile hat Michael eine sehr schöne Aufgabe gefunden: Als Sänger Mosaro singt er Lieder mit tieferen Sinn, welche Menschen im Innersten berühren können. Die schönen Texte dazu schreibt seine Lebensgefährtin Sahrea.

Bruno Würtenberger und Mosaro treten gemeinsam auf als "Grooving Spirit".

Und als Team sind die beiden einfach unschlagbar!


Als ich die beiden erleben durfte, konnte ich viel lachen über den Humor von Bruno, der so tiefgründig ist und auf liebevolle Weise den Punkt trifft. Und ich mußte auch weinen, weil mich die Lieder von Mosaro so tief berührten.

Ich bin sehr dankbar, dass ich diesen beiden Menschen begegnet bin.

Mosaro und Bruno Würtenberger

Nach der Veranstaltung habe ich mit Mosaro über seine Musik gesprochen. Da mir ein Lied von ihm besonders gefiel, wollte ich auch die zugehörige CD haben. Doch leider war diese noch nicht erhältlich, Mosaro hatte das Lied auch gar nicht im "Programm", er sang es nur, weil vor der Veranstaltung schon so viele Menschen da waren. Also ging ich ohne die CD.

Doch ich kam wieder. Beim Verlassen des Gebäudes dachte ich plötzlich:

"Ich muß einfach eine CD von diesem Sänger haben - jetzt"

Also machte ich kehrt und ging erneut zu Mosaro. Ich erzählte ihm, dass ich unbedingt eine seiner CDs haben müsste und fragte um Rat, welche er mir denn empfehlen würde, da ich nicht wußte, welche ich nehmen soll.

Mosaro sagte, er wisse das auch nicht genau, für ihn waren ja alle seine CDs zu einer bestimmten Zeit wichtig. Dann aber meinte er: "Ich glaube, das hier ist die richtige CD für Dich". Und er übergab mir folgende CD:

Mosaro sagte: "Das ist die richtige CD für Dich"

Ich nahm also die CD und antwortete: "Oh ja, die hat auch ein sehr schönes Cover!". Daraufhin erwiderte Mosaro, dass er eben auf den CDs immer die schönen Fotos nehmen würde und ein wenig Angst davor habe, auch mal eine weniger schöne Seite von ihm zu zeigen. Und das war der Moment, wo etwas in mir "klickte". Ich wußte noch nicht, was es war, aber das sollte sich bald offenbaren.

Ich bedankte mich noch einmal bei Mosaro und ging meines Weges. Natürlich nicht, ohne mir vorher die CD von ihm signieren zu lassen:

Die liebevoll signierte CD von Mosaro

Es dauerte gar nicht lange, da wußte ich plötzlich, was zu tun war: Wenn Mosaro sich nicht gerne von einer weniger schönen Seite zeigen will, dann könnte ich das doch für ihn tun!

Und schon war die Idee für ein neues Projekt geboren.

Eine Projekt, dessen faszinierende Geschichte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht erahnen konnte.


Als ich mir zuhause die CD anhörte, war mir gleich klar, welche Lieder auf der neuen CD sein müssen:

Einmal das Lied "Ich weiß, wovon Du träumst" - Mosaro sang es auch während der Veranstaltung und es hat mich sehr bewegt. Und dann natürlich "Wie ein Zigeuner" - einfach ein MUSS, weil ja auch das Cover diesen Titel trägt.

Bei den Probeaufnahmen war ich dann ganz begeistert. Zu dem Lied "Ich weiß wovon Du träumst" hatte ich nach einiger Zeit eine sehr schöne Variation der Zweitstimme gefunden, die einfach wunderbar zu Mosaros Gesang passte. Und auch das Lied "Wie ein Zigeuner" wurde von Tag zu Tag besser und ich konnte den "Zigeuner in mir" immer besser heraussingen.


Wenn ich mich mit einem bestimmten Thema beschäftige, dann will ich auch gerne mehr darüber wissen. Im Internet habe ich dann gelesen, dass es eigentlich gar keine Zigeuner gibt. Ich ließ mich mitnehmen in die bewegende Vergangenheit der Geschichte der "Roma" und "Sinti" und empfand so viel Mitgefühl über diese einerseits oft unerwünschten und vertriebenen, aber dann für Arbeit doch wieder gerne in Anspruch genommenen Menschen.

Außerdem mußte ich erfahren, dass der Begriff "Zigeuner" von vielen Menschen als beleidigend empfunden wird. Daher möchte ich gerne mein Bild eines Zigeuners darstellen


Natürlich mußte auch das äußere Erscheinungsbild von mir passen und daher hörte ich auf, mich zu rasieren. Die Reaktionen meiner Mitmenschen waren unterschiedlich. Hier einige Beispiele:

Ein älterer Herr im Schwimmbad nannte mich "König Ludwig"

Ein "netter" Arbeitskollege: "Du schaust ja aus, wie ein gerupfter Rasierpinsel!"

Eine Nachbarin: "Bist Du der Reserve-Christus?"

Mein Neffe: "Rasputin!"

Ein noch "netterer" Arbeitskollege: "Lässt Du dir jetzt Dein grausliges Gesicht endlich zuwachsen?!"

Ja, man sieht schon, so ein Zigeuner muß sich so manches gefallen lassen. Aber einen echten Zigeuner darf so etwas auch nicht weiter stören. Leider bin ich noch nicht ganz so weit. Aber gottlob gibt es ja auch noch andere Anschauungen. Peter Makena jedenfalls meinte zu meinem Outfit: "Ja, das steht Dir gut!". Und das hat mich dann wiederum sehr gefreut.


Was mich dann noch sehr gefreut hat, war, als Heiner Heine sich bereit erklärte, die Cover-Fotos zu schießen. Er hat bereits in einigen meiner Projekte mitgewirkt und ich brauche an dieser Stelle meine Begeisterung für seinen Entschluß eigentlich nicht extra zu betonen.


Auf der Suche nach einem geeigneten Hintergrund für das Cover war mir bald klar, dass nur die Natur eine passende Optik bieten könnte und so zog ich hinaus in die Wälder und Auen um einen geeigneten Platz zu finden.

Nach einiger Zeit fand ich zwei Plätze, die für die Fotos gut geeignet erschienen. Einer der beiden Plätze war gut erreichbar, man konnte mit dem Auto über einen Weg bis in 100 Meter Entfernung heran fahren. Der andere lag jedoch etwas tiefer im Wald. Auch hier führte zwar ein etwas breiterer Weg in der Nähe vorbei, dieser war jedoch mit einem Absperrpfosten versehen.

Da wir doch einiges an Ausrüstung mit uns führen würden, wäre eine Möglichkeit der Zufahrt natürlich wünschenswert. Ich machte mich also auf die Suche nach dem "Schlüsselbesitzer" des Schlosses am Absperrpfosten.

An einem Bauernhof wurde ich schließlich fündig:

Eine freundliche Frau bat mich dort um etwas Geduld, dafür "müsse sie ihren Mann holen".

Dieser begegnete mir dann dafür gleich umso unfreundlicher, als ich nach einer Möglichkeit befragte, den Weg mittels Kfz befahren zu dürfen.

"Das geht nicht"

"Da darf keiner Durchfahren"

"Wenn da was passiert, dann bin ich fett!"

mußte ich zu hören bekommen. Und wer ich denn überhaupt sei und woher ich komme und was ich überhaupt wolle. Und nur der Wichtigkeit des Projektes für mich war es wohl zuzuschreiben, dass ich dem Mann weiterhin noch freundlich gesonnen war.

Er fuhr fort: "Da könnt ihr nicht reinfahren, da müsst ihr schon zu Fuß gehen!"

Nach einigem Hin und Her bekam ich schließlich weitere Informationen: Der Weg sei von der Gemeinde abgesperrt und wenn ich diesen mit dem Auto befahren wollte, dann müßte ich mit dem Bürgermeister reden.

"Kein Problem", sagte ich, "den treffe ich ja gelegentlich" und fragte noch, ob denn ein entsprechendes Schriftstück die Sachlage klären könnte.

Widerwillig stimmte er dem zu, nicht ohne jedoch nochmals die Brisanz der Lage zu verdeutlichen, welche ein geöffneter Absperrpfosten an einer abgelegenen Bauernstraße mit sich bringt.

Ich bedankte mich dann bei dem Mann und bestätigte ihm, dass er unmöglich dieses "hohe Risiko" alleine auf sich nehmen könne und ich würde entweder ein entsprechendes Schreiben besorgen oder jedoch eine andere Möglichkeit der Zufahrt suchen. Daraufhin wurde der Mann etwas freundlicher und er gab sogar Tipps, welchen Weg ich noch nehmen könnte.

"Oh, du armes, bürokratisches Deutschland", dachte ich schließlich auf dem Heimweg, "wie weit ist es mit uns gekommen, dass sogar schon die Bauern für das Befahren ihrer Feldwege ein amtliches Schreiben anfordern". Und zugleich fragte ich mich, welch schlimme Erfahrungen dieser Bauersmann wohl in seinem Leben gemacht hat, die ihn dazu gebracht haben, auf diese Weise reagieren zu müssen.

Und ich empfand sogar etwas Mitgefühl.


Sogleich machte ich mich an den Entwurf eines passenden Schreibens. Zum einen wollte ich hierfür nicht extra die Gemeinde belästigen und zum anderen wollte ich auch mal gerne ein offizielles Formular selbst gestalten.

Es klappte dann auch alles sehr gut. Ich fuhr am nächsten Tag ins Schwimmbad und prompt sah unter den Gästen den Bürgermeister seine Bahnen schwimmen. Ich schloß mich dem an und etwas später an passender Stelle - in der Umkleidekabine des Garchinger Freibades - unterzeichnete mir der vor Nässe triefende, halbnackte Bürgermeister, mein unter die Nase gehaltenes "offizielles Schreiben":

Meine "offizielle Sondergenehmigung" für das Befahren eines Bauernweges


Die bürokratischen Hürden waren also genommen. Und jetzt hieß es nur noch abwarten, bis sich passendes Wetter einstellte und Heiner auch Zeit hatte, um die Fotos zu schießen.

Ach ja, meine "Ausrüstung" hätte ich ja fast vergessen. Da muß ich schon noch ein paar Worte zu sagen.

Interessanterweise stellte ich fest, dass ich eigentlich fast schon das gesamte Outfit zusammen hatte:

Ein Hemd, welches ich vor kurzer Zeit bei ebay ersteigert hatte

Eine passende schwarze Hose

Eine schöne Halskette, zwei Armspangen sowie Ohrringe, welche eigentlich für das Projekt "Lady in Red" angeschafft, dann aber nicht verwendet wurden

Als Zigeunerstiefel mußten meine alten Winterschuhe im "Robin-Hood-Look" herhalten, die ich kurzerhand schwarz färbte


In einem großen Kaufhaus sah ich dann noch einen passenden "Zigeunerring" ...

...und auf einem Flohmarkt fand ich einen "Zigeunerbecher"

Ein weiteres wichtiges Utensil war ein Wanderstock, der eine besondere Bedeutung für mich hat und bereits bei einem anderen künstlerischen Projekt erfolgreich im Einsatz war.


So gut gerüstet konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen. Und schließlich zeigten sich der Wettergott und Heiners Terminkalender gnädig und der Spaß konnte beginnen:

Am späten Nachmittag des 14. Juni traf Heiner mit seinem Multi(media)-Van bei mir ein. Ich packte meine Ausrüstung hinzu und wir machten uns auf den Weg. Der erste "Drehort" war schnell erreicht und bis auf ein paar Schaulustige, die meine Verwandlung zum Zigeuner in einiger Entfernung betrachteten, war die Stelle menschenleer und gut für unsere Aktion geeignet.

Heiner schoß eine Reihe von Fotos und als wir den Eindruck hatten, das Coverfoto sei "im Kasten", machten wir uns auf den Weg zum zweiten Einsatzort.

Diesmal war meine "Sondergenehmigung" gefragt und ich holte meine wichtig aussehende Präsentationsmappe hervor und betrat schließlich den Bauernhof.

Wieder öffnete mir die freundliche Frau. Ich sagte ihr, dass wir heute die Fotos machen würden und dazu den Schlüssel für den Absperrpfosten brauchten. Wieder meinte die Frau, dafür "müsse sie ihren Mann holen".

Und es dauerte nicht lange, bis mir ein stockbesoffener Landwirt entgegentorkelte:

"Was gibt's?"

fuhr er mich an. Freundlich erklärte ich ihm, dass wir gerne die Fotos machen würden und den Schlüssel für den Absperrpfosten benötigen und auch eine Sondergenehmigung hierfür hätten wir. Und ich überreichte ihm das Schreiben.

Der Landwirt studierte ausführlich das Schreiben.

- Langes Schweigen -

Und plötzlich schrie mich der Mann wütend an:

"WO KOMMT IHR ÜBERHAUPT HER?"

Und das hat mich so verdutzt, dass ich momentan gar nicht wußte, was ich antworten sollte. Also sagte ich gar nichts und sah dem Mann nur mit unbewegter Mine ins Gesicht. Nicht schon wieder wollte ich mich auf eine längere Diskussion und Erklärungen einlassen. Jetzt mußte die Macht meines Blickes genügen.

- Kurzes Schweigen -

Der Landwirt beugte sich schließlich meiner Unerschütterlichkeit in Verbindung mit dem offiziellen Schreiben und meinte: "Ich hole den Schlüssel".

Widerwillig überreichte er den Schlüssel. Nicht jedoch ohne sich zu vergewissern, dass wir den Pfosten auch anschließend wieder hochklappen, und auch das Schloß wieder einhängen. Hierbei diktierte er die einzelnen Punkte der ordnungsgemäßen Pfostenabsperrung in militärischem Stil und ich entgegnete mit einem passenden "JAWOLL!" auf jeden seiner Anweisungen, was ihn dann einigermaßen zu beruhigen schien.

Er sagte dann nur noch, das er "keine Sauerei" wolle und ich entgegnet ihm, dass wir das auch nicht wollten, was auch immer er damit gemeint haben mag...

Die "Trophäe" - der Schlüssel!

Geschafft! Die Wahnsinnsfahrt konnte beginnen!

Bei unserem zweiten Einsatzort widerfuhr mir ein dummes Mißgeschick:

Wir hatten bereits eine Menge vielversprechender Bilder geschossen, als mir bewußt wurde, dass ich noch meine Brille trug:

Und ein Zigeuner mit Brille?!?

Nein, das passt nicht! Also konnten wir wieder von vorne anfangen.

Doch bedauerlicherweise fing es jetzt stärker zu regnen an und wir mußten die Aktion an dieser Stelle beenden. Die Auswahl der Bilder an diesem Ort war nicht sehr groß und ich hoffte, dass dennoch ein passendes Bild dabei wäre.

Und weil ein Unglück ja bekanntermaßen selten alleine kommt...

passierte uns bei der Rückfahrt noch eine Panne:

Als wir über den Pfosten fuhren, drang ein unangenehmes, lautes Geräusch in unsere Ohren:

Wir haben den dämlichen Absperrpfosten gerammt!

Und als ich Heiner die traurigen Resultate präsentierte, einige Teile von Heiners Auto, machte dieser erst mal ein "langes Gesicht"

Es waren glücklicherweise nicht so wichtige Teile und wir konnten die Fahrt fortsetzen. Auch der Pfosten blieb unbeschädigt.

Am Bauernhof angekommen, klingelte ich, um den Schlüssel wieder abzugeben. Die freundliche Frau öffnete wieder die Türe und mußte diesmal nicht einmal den Gatten bemühen - dieser hatte ihr vermutlich die Vollmacht zur Schlüsselübernahme erteilt.

Wir plauderten noch ein wenig über das Wetter.

Doch als die gute Frau immer weiter ausholte und über das Wetter vergangener Jahre "wetterte", sah ich nur noch eine Möglichkeit, das Gespräch zu beenden:

In lauter werdendem Ton entgegnete ich:

"Jaja, schlimm, dieses Wetter!"

Dann wandte ich mich gen Himmel, meine ganze schauspielerischen Fähigkeiten in die Waagschale werfend und rief in theatralischer Weise:

"Oh, Himmelvater, Himmelvater, was machst Du denn mit uns?!"

"Oh, Himmelvater, Himmelvater - was machst Du mit uns?!"

Die Frau stand fassungslos mit geöffnetem Mund da und ich konnte die Gelegenheit nutzen, um mich zu verabschieden!

Im Wagen erwartete mich ein lachender Heiner Heine.



Der zweite Teil des Fotoshootings in Heiners Studio verlief etwas unspektakulärer - obwohl wir dann doch noch einmal ins Freie mußten und die Aufmerksamkeit vorbeigehender Passanten auf uns zogen, als ich mit ausladender Gestik am oberen Ende einer Staffelei stand und Heiner eifrig Bilder knipste.

Als ich die Ergebnisse vorliegen hatte, war ich wieder einmal fasziniert von den vielen tollen Bildern und es fiel mir schwer, aus sage und schreibe fast 800 Bildern die passenden für Cover und Beiheft heraus zu suchen.

Und nach einigen "Nachtschichten" kam schließlich folgendes Cover zustande:

Und die CD selbst sieht so aus:

Und äußerst sehenswert ist wieder einmal das Beiheft zur CD:


Die Erstellung eines CD-Covers ist mit viel Arbeits- und Materialeinsatz verbunden. Die Hauptarbeit findet am PC statt. Hier werden die Bilder gesichtet, ausgewählt und bearbeitet. Die Ergebnisse müssen dann aber auch öfter ausgedruckt werden, erst dann stellt sich heraus, ob das Bild auch auf dem Papier die gewünschte Wirkung erzielt.

Besonders aufwändig ist das Beiheft: Die einzelnen Blätter werden ausgedruckt, anschließend zusammengeheftet und zurecht geschnitten. Oft passt dann der Ausdruck noch nicht richtig, es erfolgen Korrekturen und das Heft muß erneut gedruckt, geheftet und "beschnitten" werden. Dieser Arbeitsgang kann durchaus mehrere Wiederholungen in Anspruch nehmen, bis letztendlich alles passt.

Hier ein kleiner Einblick in die Materialschlacht bei der Entstehung von Cover und Beiheft:

Unvermeidbarer Ausschuß bei der Cover- und Beiheftherstellung



Als letzte Aufgabe stand noch die Übergabe des Werkes an Mosaro an. Als geeigneter Zeitpunkt bot sich der 26. Juni an, wo Mosaro und Bruno Würtenberger in München einen "Playshop" veranstalteten:

Die Fahrt nach München verlief recht unspektakulär, in der Stadt angekommen gab es allerdings leichte Probleme: Ich hatte bereits vorab die Route geplant, eine Straßensperre warf meinen Plan jedoch gründlich durcheinander. Ausgerechnet kurz vor dem Ziel sollte ich umplanen und landete unversehens wieder auf der Autobahn und mußte einige Kilometer Umweg in Kauf nehmen.

Der zweite Anlauf klappte dann besser, und ich traf noch rechtzeitig vor der Veranstaltung beim "Alten Wirt" ein (wenigstens der Zeitplan funktionierte ;-)

Bruno und Mosaro hier zu erleben, war wieder eine große Freude für mich und ich konnte auf dem "Playshop" viele interessante Erfahrungen sammeln. Am Ende überraschte ich schließlich Mosaro mit der CD und war gespannt auf seine Reaktion.

Mosaro zeigte sich sehr erfreut und ich war erleichtert, dass die Überraschung so gut gelungen ist!

Mosaro mit "unserer" CD


Natürlich gibt es auch eine kleine Kostprobe aus der CD:

DEMO "Ich weiß, wovon Du träumst"

DEMO "Wie ein Zigeuner"

Alex und Mosaro

Home