Der Höllbach-Chor

Gibt es eine Hölle?

Ja, und sie ist von meinem Heimatort gar nicht mal weit entfernt. Man findet sie im Bayerischen Wald.

Hier ist der Beweis:

Und wie es sich für eine Hölle gehört, hat sie auch einen Vorhof.

Der Vorhof zur Hölle nennt sich Höllbachhof.

Hier ist der Beweis:

Was auch immer sich die Namensväter bei der Benennung dieses Naturparadieses gedacht haben mögen, der einzige offensichtliche Grund für mich ist der, dass dort von Zeit zu Zeit auf

"Teufel komm raus"

gesungen wird. Und zwar immer dann, wenn Peter und Aneeta Makena aus dem sonnigen Kalifornien angeflogen kommen, um dort ihre

höllisch gute

"Singing Celebration" zu veranstalten.

Im Sommer 2004 verbrachte ich einige wunderbare Tage auf dem Höllbachhof. Neben der schönen Lage des Anwesens direkt am Naturschutzgebiet "Hölle" beeindruckten mich die gemütlich eingerichteten Räume und vor allem die Verpflegung: Eine hochwertige und äußerst schmackhafte vegetarische Kost mit asiatischem Akzent. Die Gäste waren sich einig: Auf dieses Essen kann man süchtig werden!

In diesem Umfeld also trafen sich Menschen aus den verschiedensten Orten, Alters- und Gesellschaftsschichten, um miteinander zu singen. Und wie könnte ich die faszinierende Erfahrung beschreiben, wenn Menschen dabei plötzlich ihre Ängste, Vorurteile und Alltagssorgen hinter sich lassen und ein geistiger Raum sich öffnet, der eine weitere Ebene der Existenz zu offenbaren vermag.

Ich kann es nicht, und deshalb lasse ich es einfach bleiben. So etwas muß man selber erlebt haben. Wer es hat, weiß, wovon ich spreche, allen anderen kann ich diese Erfahrung nur aus ganzen Herzen wünschen.

Nach den bereichernden Tagen der "Singing Celebration" und des anschließenden "Workshop of Vocal Expression" von Peter und Aneeta, fuhr ich also wieder nach Hause, mit mir führend noch die wunderbare Stimmung des Erlebten, sowie eine Mini-Disc, angefüllt mit einigen akustischen Eindrücken der Veranstaltung.


In den folgenden Monaten entstand daraus schließlich eine komplette CD mit 12 Titeln:


Die einfachen Mitschnitte wurden tontechnisch verbessert und viele Parts von mir nachträglich dazugesungen. Manchmal kamen dann ganz andere Melodien und Harmonien als die Ursprünglichen zum Vorschein, was die Lieder umso interessanter macht.


Auch das Design der CD selbst kann sich sehen lassen:



Und erst recht das Beiheft:


Wirf doch ruhig mal einen Blick hinein


Ach, hören willst Du auch noch was? - Aber klar:

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